Das Tochterreych in Eisenach

Und wo sonst in Thüringen heute gesippt wird

🦉 Auf einen Blick
das Feldlager Ysen-Aha in Eisenach, rund neunzig Kilometer von Jena.
Sippung (der Vereinsabend): am zweiten und vierten Montag im Monat um 19.30 Uhr.
Burg: Augustiner-Bräu, Georgenstr. 30, 99817 Eisenach.
Gäste sind willkommen — kostenlos und unverbindlich.

In Jena wird nicht mehr gesippt. Aber das Reych, das die Jenaer selbst gegründet haben, gibt es wieder — und vier weitere liegen näher als eine Stunde Fahrt.

Das Feldlager Ysen-Aha in Eisenach — die Tochter

Am 2. Hornung 1924 bewilligte die Allmutter die Gründung der Ysenaha in Eisenach, Mutterreych Athenae Jenenses. Am 6. und 7. Brachmond 1925 wurde sie sanktioniert. Ihr Gründer war ein Jenaer: Rt Archibald der Löwe, profan Rudolf Greiner, Zollrat. Er wurde am 6. Juni 1925 in der Ysenaha seßhaft und starb zehn Wochen später, am 15. August, in Eisenach.

Und Eisenach ist der Ort, an dem die Jenaer Geschichte endet: Am 12. Februar 1937 hielten Sassen der Athenae Jenenses gemeinsam mit Sassen der Gotaha ihre letzte Sippung — in der Ysenaha.

Heute sippt dort wieder ein Feldlager. Es trifft sich im Augustiner-Bräu in der Georgenstraße, ein paar Schritte vom Eisenacher Markt. Ein Abend hat einen lockeren roten Faden: mal ein Gedicht, mal das Blasorchester, mal eine Pointe, über die drei Wochen später noch geredet wird. Dazwischen bleibt viel Raum für Gespräche. Kein Handy auf dem Tisch, keine Frage nach dem Beruf. Ein Besuch kostet nichts und verpflichtet zu nichts; eine kurze Nachricht vorher genügt, damit ein Platz frei bleibt und jemand Sie in Empfang nimmt.

Die nächstgelegenen Reyche

Wenn neunzig Kilometer zu weit sind — in Thüringen wird an mehreren Orten gesippt, und jeder dieser Orte hat eine eigene Verbindung nach Jena.

Weimar — Vimaria (85), rund fünfundzwanzig Kilometer

Die Ziehmutter der Jenaer. Die Vimaria führte 1895 die Aufsicht über die junge Kolonie, ritt die Gründungssippung und nennt die Athenae bis heute ihre Tochter.
schlaraffia-vimaria.de ↗

Gera — Geraha (291), rund fünfundvierzig Kilometer

1930 gegründet von Schlaraffen aus Glauchau, Leipzig und Jena — so steht es auf der Uhunetzseite der Geraha selbst. Einer ihrer Mitbegründer war zuvor Knappe der Athenae Jenenses.
schlaraffia-geraha.de ↗

Erfurt — Erforda (68), rund fünfundfünfzig Kilometer

Recken der Erforda ritten am 15. Wonnemond 1895 die Eröffnungssippung in Jena mit ein. 1954, siebzehn Jahre nach dem Erlöschen, saßen Sassen der 127 bei einer kombinierten Sippung der Erforda.
erforda.de ↗

Arnstadt und Gotha — Zu den drey Gleichen (432), rund fünfundsechzig Kilometer

Die Gotaha war das Schwesterreych im Thüringer Bund. Mit ihren Sassen hielten die Jenaer 1937 die letzte gemeinsame Sippung.
dreygleichen.de ↗

Eine Übersicht aller Thüringer Reyche — auch der weiter entfernten in Meiningen und Nordhausen — steht auf schlaraffia-thueringen.de.

Zwei Wege, einer davon reicht

Schreiben Sie uns kurz, dann wird ein Platz freigehalten — oder sehen Sie sich erst in Ruhe die Netzseite des Reyches an.